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Univ. Prof. Dr. W. Philipp
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Epi-Lasik ist die neue sicherste Methode der refraktiven Chirurgie, bei der schwere Komplikationen weitgehend ausgeschlossen werden können. Dabei wird mit einem Mikrokeratom nur die oberste Schichte der Hornhaut hochgehoben und dann die Laserbehandlung durchgeführt. Danach wird das Epithel wieder zurückgeklappt. Dieses wirkt wie eine Verbandlinse, schützt das darunterliegende Sroma und fördert und beschleunigt den Heilungsprozess. Schnittkomplikationen und ein Stabilitätsverlust der Hornhaut können mit dieser Technik weitgehend ausgeschaltet werden.  

Da mit zunehmendem Alter das Kontrastsehen und somit das Dämmerungssehen immer mehr abnimmt, wurde neuerdings eine asphärische Hinterkammerlinse entwickelt, die das Kontrastsehen so verbessert, dass auch bei älteren Patienten nach Operation des grauen Stars ein ähnlich gutes Sehvermögen wie bei wesentlich jüngeren Patienten zu erreichen ist. Nach Implantation dieser in ihrer Brechkraft optimierten Linse kann häufig auch bei älteren Patienten selbst mit beginnender Maculadegeneration noch ein so gutes Sehvermögen erzielt werden, dass noch das Lenken eines Fahrzeuges möglich wird.

Diese neue Linse wird bereits von Prof. Philipp in Innsbruck mit großem Erfolg implantiert.

Bei schweren Oberflächenerkrankungen des Auges wie Verätzungen, Verbrennungen oder schweren Entzündungen der Hornhaut kann durch eine Hornhauttransplantation trotz neuester Technik oft nur ein kurzfristiger Erfolg erzielt werden, da sich auch die neue Hornhaut meistens nach kurzer Zeit wieder eintrübt oder eine Abstoßungsreaktion auftritt. Bei diesen schwerst geschädigten Augen mit sogenannter “Limbusstammzellinsuffizienz” kann nur durch die Übertragung von Limbusstammzellen mit einer Hornhaut ein brauchbares Sehvermögen wieder hergestellt werden. In besonders schweren Fällen ist die Erfolgsaussicht auch dieser aufwendigen und komplizierten Operationstechnik relativ gering, sodass als einzige Alternative die Implantation einer neuentwickelten künstlichen Hornhaut erfolgversprechend ist. Durch diese Technik kann in besonders schweren, früher aussichtslosen Fällen noch ein brauchbares Sehvermögen erzielt werden.  
Schwere Oberflächener-
krankung des Auges nach Verätzung mit totaler Hornhauttrübung
 
Neue künstliche Hornhaut