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Der grüne Star ist insbesondere durch seinen oft schleichenden Verlauf gefährlich. Dabei kommt es durch eine vom Patienten meistens nicht bemerkte, chronische Erhöhung des Augeninnendruckes zu einer progredienten Schädigung der Nervenfasern des Sehnerven (siehe Abb. 2).
Die Folge ist, wenn der Augendruck nicht rechtzeitig gesenkt wird, eine zunehmende Einengung des Gesichtsfeldes (Sehfeld - siehe Abb. 3), die bis zur Erblindung führen kann.
Da sich diese gefährliche Augenerkrankung meistens im mittleren Lebensalter manifestiert, sollte bei jedem Menschen ab dem 40. Lj. Der Augeninnendruck durch den Augenarzt kontrolliert werden (siehe Abb. 4).
Bei rechtzeitiger Therapie kann durch Senkung des Augendruckes die Entstehung eines Gesichtsfeldschadens verhindert oder ein Fortschreiten verzögert werden.
Durch die Entwicklung neuer Medikamente ist es oft möglich den Augendruck mit Tropfen allein zu normalisieren. Wenn dies jedoch nicht ausreichend ist, oder im fortgeschrittenen Stadium, kann der Augendruck nur noch durch eine moderne drucksenkende Operation gesenkt werden. Diese Operationen haben in der Hand des Spezialisten eine hohe Erfolgsrate und nur geringe Komplikationen. Damit kann bei ausreichender Druckregulierung in der Regel ein Fortschreiten der Erkrankung und somit eine mögliche Erblindung verhindert werden.
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Abb. 1 |
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Schädigung des Sehnerven
(Exkavation der Papille, Computergraphik, HRT) |
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Abb. 2 |
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Gesichtsfeldausfälle (Computerperimetrie) |
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Abb. 3 |
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Augendruckmessung |
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Abb. 4 |
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